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  • Geothermie Rheinisches Revier / 2025

    Erdwärme für das Rheinische Revier

    Pressemitteilung / 12. Juni 2025

    Symbolischbe Übergabe des Förderbescheids mit Paul Höller, Sibylle Keupen und Prof. Rolf Bracke (v. l. n. r.)
    © Kurt Beyer

    Neue Optionen für eine zuverlässige, zukunftsfeste und nachhaltige Wärmeversorgung im Rheinischen Revier möchte das neue Reallabor der Fraunhofer IEG öffnen. Es wird Kommunen und Wirtschaft den Zugang zu geothermalem Knowhow ermöglichen. Das Reallabor macht einen ersten Schritt im Strukturwandel vom Kohle- zum Wärmebergbau und damit zu neuer Wertschöpfung. Den Bewilligungsbescheid des »Reallabor Geothermie Rheinland« übergab Paul Höller, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen im Krönungssaal des Aachener Rathauses vor rund 150 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Aus den Mitteln des Kohleausstieges fördern der Bund und das Land NRW das Projekt der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG mit zusammen genommen rund 52 Millionen Euro.

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  • Strukturwandel Rheinland / 2025

    Fraunhofer IEG baut mit 52 Millionen Euro ein Reallabor für Geothermie im Rheinland

    Pressemitteilung / 17. Februar 2025

    Seismische Erkundungen mittels Vibro-Trucks
    © Fraunhofer IEG/Jüstel

    Mit dem Kohleausstieg gilt es gleichermaßen neue Wärmequellen für Kommunen und Industrie zu erschließen, als auch den Strukturwandel in den Kohleregionen zu gestalten. Das »Fraunhofer Reallabor Geothermie Rheinland« schafft beides, in dem es in der Städteregion Aachen eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur schafft, die das Potenzial der Tiefengeothermie Nordrhein-Westfalens erforscht. Und indem es an dieser Infrastruktur die Entwicklung innovativer Energietechnologien für die Wärmewende ermöglicht. Aus den Mitteln des Kohleausstieges fördern der Bund und das Land NRW das Projekt der Fraunhofer Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG mit zusammen genommen rund 52 Millionen Euro.

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  • © RWE Power AG

    Wie lässt sich die Erdwärme tief unter Weisweiler zur Energiegewinnung nutzen? Der Antwort wollen die Fachleute jetzt wieder ein Stück näherkommen: Seit Freitag wird vor dem Kraftwerk eine 500-Meter-Bohrung niedergebracht, die zweite Bohrung innerhalb weniger Monate. Sie wird das Wissen über den Untergrund und seine Eignung für die tiefe Geothermie erweitern. Zudem will das Forschungsteam dort eine tiefe Erdwärmesonde installieren, deren aufgenommene Energie über eine Wärmepumpe erschlossen werden kann. Damit würde dort mittelfristig Tiefenwärme zutage gefördert werden – erneuerbare Energie, mit der die noch zu errichtenden Forschungsgebäude beheizt werden sollen.

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  • SIEGFRIED erkundet die Erdbebengefahr im Rheinland

    Pressemeldung / 13. November 2023

    © K. Schinarakis/Fraunhofer IEG

    Um das volle Potenzial der Tiefengeothermie auszuschöpfen, ist es notwendig, die regionale Geologie und ihre Herausforderungen verstanden zu haben. Dadurch wird es möglich, Thermalwasser aufzufinden und Standorte und Betriebsstrategien zu wählen, die induzierte Seismizität unwahrscheinlich machen. Genau hier setzt das Grundlagen-Projekt »SIEGFRIED« an, welches nun vom BMWK gefördert wird.

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  • © RWE Power/Klaus Görgen

    Die Bohrkrone arbeitet sich langsam, aber sicher in den Untergrund vor: Rund 100 Meter tief wird die Bohrung reichen, die ein Team von RWE Power in Kooperation mit dem Fraunhofer IEG zurzeit vor dem Kraftwerk Weisweiler niederbringt. Sie dient der Erkundung des Untergrundes und bereitet die Suche nach Wärme aus großen Tiefen, also geothermaler Energie, vor. Die Bohrung ist Teil des internationalen Interreg-Forschungsprojekts DGE-ROLLOUT*, das vom Geologischen Dienst NRW koordiniert wird.

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  • Geothermie / 2023

    Erste Bohrungen für die Suche nach Tiefenwärme in Weisweiler

    Pressemitteilung / 19. Juli 2023

    Bohrung für Tiefenwärme in Weißweiler
    © Fraunhofer IEG/ Jüstel

    Auf der Suche nach heißem Thermalwasser in Weisweiler engagieren sich RWE Power und Fraunhofer IEG für eine erste Bohrung in 100 Metern Tiefe. Anfang nächsten Jahres soll eine zweite, bis etwa 500 Meter tiefe Erkundungsbohrung niedergebracht werden. Die durch die Bohrungen gewonnen Daten und Erkenntnisse über die Abfolge der Erdschichten sind für die spätere Bewertung eines (tiefen)geothermischen Potenzials essenziell. Das Fraunhofer IEG hat bereits in Studien gezeigt, dass Tiefengeothermie den aktuellen Wärmebedarf Deutschlands zu großen Teilen decken könnte.

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  • Geothermie / 2022

    Mit drei Sternen in die Tiefe

    Pressemitteilung / 08. November 2022

    Messwagen nutzen ein Echolotverfahren, um tiefe Gesteinsschichten geophysikalisch zu charakterisieren. Diese Daten können helfen, heißes Thermalwasser in der Tiefe aufzufinden.
    © Fraunhofer IEG/A. Jüstel

    Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier hat Fraunhofer IEG nun den dritten Stern für seinen Projektantrag »Reallabor Tiefengeothermie Rheinland« verliehen. Damit ist der Weg frei für die Bewilligung durch die zuständigen Projektträger. Ziel des Projektes ist es, in Eschweiler und Umgebung eine Forschungsinfrastruktur zu schaffen, die den Strukturwandel hin zur klimafreundlichen industriellen und kommunalen Wärmeversorgung mit Innovationen und Technologietransfer unterstützt.

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  • © Fraunhofer IEG / RWE AG

    Fraunhofer und RWE entwickeln die Tiefengeothermie technisch und wirtschaftlich weiter: Sie wollen die Wärmegewinnung aus der Tiefe exemplarisch in einem Forschungskraftwerk zur Betriebsreife bringen. Der Untergrund am RWE-Standort Weisweiler soll schrittweise auf das Potenzial dieser erneuerbaren Energie hin erkundet werden. Außerdem soll ein geologisches Observatorium eingerichtet werden. Über der Erde eröffnet Fraunhofer einen Forschungsstandort für Georessourcen und baut ein Technikum für geothermische Konversionstechnologien auf. Fraunhofer und RWE Power schlossen nun im Beisein des geschäftsführenden Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, den entsprechenden Kooperationsvertrag ab.

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